Okt
30

Nun zur dritten der vier neue Kreationen aus dem Hause Knorr. Dabei handelt es sich eigentlich um Tütensuppen, die jedoch durch das Hinzufügen frischer Zutaten aufgepeppt werden. Heute auf dem Teller: Zwiebel-Cremsuppe.

Hersteller

Die Marke Knorr in Verbindung mit Tütensuppen und anderen Fertig- oder Fixprodukten dürfte jedem bekannt sein. Zu finden im Internet unter www.knorr.de und auch telefonisch erreichbar unter 0180 20 00 424 (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz). Und falls ihr Knorr schreiben wollt:

Unilever Deutschland
Postfach 570 237
22771 Hamburg
 
Verpackung
 
Wie üblich befindet sich auch dieses Suppenpulver in einer Tüte aus Folie bzw. Papier. Vorn drauf
  • natürlich das Logo von Knorr,
  • der Name der Suppe,
  • eine Abbildung der fertigen Suppe und
  • eine Auflistung der benötigten Zutaten.


Auf der Rückseite

  • die Kochanleitung in Textform und kleinen Bildern,
  • die Zutatenliste sowie
  • die Nährwertinformationen in Tabellenform.

Zutaten 

Das Pulver in der Tüte enthält Stärke, 18% Zwiebeln, Hefeextrakt, Weizenmehl, Speisesalz, jodiertes Speisesalz, pflanzliches Fett, Fruchtzucker, Gemüsesaftkonzentrate (Selleriesaftkonzentrat, Karottensaftkonzentrat, Lauchsaftkonzentrat, Zwiebelsaftkonzentrat), Aroma und Gewürze. Frisch hinzufügen - also zusätzlich beschaffen - muss man noch:

  • 3 Zwiebeln,
  • 50 g Emmentaler,
  • 100 ml Sahne und
  • Öl hat man wohl immer im Haus.

Zubereitung

Als erstes werden die Zwiebeln geschält und in Streifen geschnitten. Ich denke mal, es gehen auch Ringe, dafür habe ich mich entschieden, gefallen mir einfach besser. Die Zwiebel wird in etwas Öl in einen Topf kurz angedünstet.
Als nächstes gibt man 750 ml kaltes Wasser zu und rührt den Inhalt des Knorr-Beutelchens ein. Das Ganze lässt man 10 Minuten leicht kochen.

Inzwischen kann man den Emmentaler reiben, falls man nicht bereits geriebenen gekauft hat. Dieser soll kurz vor Ende der genannten Kochzeit mit in die Suppe gegeben werden. Zum Schluss wird die Suppe mit Sahne abgeschmeckt. Alternativ geht auch Rama Cremefine oder ähnliches.

Nochmal kurz zurück zum Käse, diesen habe ich nicht direkt mit in die Suppe gegeben sondern beim Servieren als Deko oben drauf gestreut.

Suppe

Die fertige Suppe ist durch die Sahne sehr cremig. Allerdings musste ich beim Löffeln immer wieder an Zwiebel-Sahne-Hähnchen denken bzw. an Zwiebelfleisch, wem das was sagt. Zwei wunderschöne Rezepte, bei denen durch Verwendung von Zwiebeln und Sahne eine Sauce entsteht, die genauso schmeckt, wie die von Knorr fabrizierte Suppe.

Die Nährwertangaben (pro Teller Suppe):
Brennwert: 760 kJ/180 kcal
Eiweiß: 6 g
Kohlenhydrate: 12 g (davon 4,5 g Zucker)
Fett: 12 g (davon 4,5 g gesättigte Fettsäuren)
Ballaststoffe: 1,5 g
Natrium: 0,91 g.

Die fertige Suppe soll vier Teller füllen, tut sie auch. Allerdings reichen diese nur für 2 normal essende Erwachsene.

Fazit

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich aus frischen Zwiebeln keine Suppe kochen kann und daher bei dem Wunsch nach Zwiebelsuppe tatsächlich immer auf Tütensuppen zurückgreifen (muss). Die Variante von Knorr stellt dabei allerdings eine neue Geschmacksrichtung dar, nicht wie die bisher erhältlichen Zwiebelsuppen. Ich bevorzuge diesen Geschmack aber doch lieber in Verbindung mit Fleisch und Kartoffeln, also eher in Form einer Sauce.

Daher mein Fazit: Zwiebelsuppe ja, ZwiebelCREMEsuppe nein. 

 

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